Walrosszahn
Carpet worry beads — walrus tusk, no. 797
walrus tusk
Cushions worry beads — walrus tusk, no. 739
walrus tusk
Worry beads walrus tusk, no. 668
walrus tusk
Carpet worry beads — walrus tusk, no. 667
walrus tusk
Hexagonal pogon worry beads — walrus tusk, no. 442
walrus tusk
Cushions worry beads — walrus tusk, no. 441
walrus tusk
Cushions worry beads — walrus tusk, no. 440
walrus tusk
Mosaic worry beads — walrus tusk, no. 429
walrus tusk
Cushions worry beads — walrus tusk, no. 324
walrus tusk
Worry beads walrus tusk, no. 232
walrus tusk
Strict classic worry beads — walrus tusk, no. 231
walrus tusk
Strict classic worry beads — walrus tusk, no. 230
walrus tusk
Cushions worry beads — walrus tusk, no. 229
walrus tusk
Strict classic worry beads — walrus tusk, no. 228
walrus tusk
Cushions worry beads — walrus tusk, no. 220
walrus tusk
Worry beads walrus tusk, no. 1
walrus tusk
Der Walrosszahn ist ein nordisches Material mit ganz eigenem Charakter, verschieden von Mammut wie von Elefant. Man erkennt ihn sogleich an seiner doppelten Struktur: einer dichten weißen Außenschicht und einem Kern aus sekundärem Dentin mit marmorierter, kristalliner Körnung — dieses innere Muster ist die Signatur des Walrosses, an der sich das Material zweifelsfrei identifizieren lässt.
Die Rechtslage verlangt Genauigkeit: Das heutige Walross steht unter Schutz, und in den meisten Ländern ist seine Bejagung allein den indigenen Völkern des Nordens im Rahmen traditioneller Nutzung gestattet; der legale Handel mit Walrosszahn-Erzeugnissen erfordert die entsprechenden Dokumente und Zertifikate, und die Vorschriften unterscheiden sich von Land zu Land. Es gibt zudem fossilen, aus dem Boden geborgenen Walrosszahn, der — wie das Mammut — in keiner Verbindung zur modernen Jagd steht.
Die Farbe reicht von Schneeweiß über Creme bis zu Bernstein bei älterem Material. Der Meister bringt die Textur durch Schnitt und Politur zur Geltung und spielt mit dem Kontrast zwischen glatter Außenkante und körnigem Kern. In der Hand ist der Walrosszahn dicht, kühl, eine Spur schwerer, als er aussieht, von angenehm knöcherner Glätte. Geworfen klingt er gefasst und trocken, ein gedämpftes, edles Klicken. Die Patina baut sich langsam auf, ein warmer Honigton, der sich dort niederlässt, wo die Perlen gehalten werden.
Die Pflege ist die für Knochen übliche: stabile Feuchtigkeit, keine direkte Hitze oder Wasser, ein trockenes weiches Abwischen. Eine solche Gebetskette wählen Liebhaber polarer, nordischer Materialien und seltener Textur — jene, die ein Objekt mit unverkennbarem Charakter und ehrlicher nordischer Herkunft begehren.